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Befehl an alle, ihre Radiogeräte abzugeben
(Mit der Maustaste das Bild anklicken, es wird dann in voller Auflösung dargestellt.)


Schaltpläne zu den Gemeinschaftsempfängern
1943 - 1947 (VE 301, DKE 38, etc.)


Ein Anwählen des jeweiligen Bildes mit dem Mauszeiger gibt eine Übersicht des Gerätes, mit Angabe der Röhren.

Tips: Ein Anklicken des jeweiligen Bildes mit der linken Maustaste stellt das Schaltbild in Großausgabe auf den Bildschirm.
Ein Verweilen mit dem Mauszeiger auf einem bestimmten Bild zeigt Informationen zum jeweiligen Bild an.

Viele dieser Geräte weisen auf der Frontseite, auf der Rückwand, auf den Röhren und sogar auf anderen Bauteilen die schrecklichen Erinnerungen hervorrufenden Symbole des sogenannten "Dritten Reiches"auf.
Nur aus historischen Gründen werden diese Geräte gesammelt, ohne daß dabei die genannten Symbole entfernt werden - was zum Beschädigen des jeweiligen Gehäuses und dem Gerät die jeweilige Originalität nehmen würde.
(Die Siegermächte hatten zuweilen auch die Forderung erhoben, daß die Symbole entfernt werden mußten.)
Dies gilt entsprechend auch für Schaltbilder, Bedienungsanleitungen, Werbeschriften, etc.
Ausschließlich nur zum Zwecke der geschichtlichen Forschung stelle ich diese genannten Seiten hier vor. Es liegt mir fern, mit diesen Symbolen die Gefühle der Opfer dieser schrecklichen Zeit verletzen zu wollen.
Ich bin gerne bereit, diese Symbole zu entfernen wenn sich ein Besucher meiner Seite daran stören sollte.

Deutscher Arbeitsfront-Empfänger DAF 1011, mit 
AF3, AF7, AC2, RE614, AZ1
Deutscher Olympia-Koffer DOK 36, mit  
KF4, KC1, KC1, KL1 Foto des Deutschen Olympia-Koffers DOK 36 Noch ein Foto des Deutschen Olympia-Koffers DOK 36
Bedienungsanleitung zum Deutschen Olympia-Koffer 1937 - Aussenseite Bedienungsanleitung zum Deutschen Olympia-Koffer 1937 - Innenseite Deutscher Olympia-Koffer DOK 37, mit 
KF4, KC1, KC1, KL1 Foto des Deutschen Olympia-Koffers DOK 37 Bedienungsanleitung zum DKE 38 ('Goebbels-Schnauze') - Aussenseite Bedienungsanleitung zum DKE 38 ('Goe;bbels-Schnauze')- Innenseite Deutscher Klein-Empfänger DKE 38 ('Goebbels-Schnauze'), mit 
VCL11, VY2 Deutscher Klein-Empfänger DKE 38b (Batterie) ('Goebbels-Schnauze'), 
mit KC1, KC1, KL1 Deutscher Klein-Empfänger DKE 38gw2 (Typ 2, Allstrom) 
('Goebbels-Schnauze'), mit
VCL11, VY2 Deutscher Klein-Empfänger DKE 1940 ('Goebbels-Schnauze'), mit 
VCL11, VY2 Deutscher Klein-Empfänger DKE 1944 ('Goebbels-Schnauze'), mit 
VCL11, VY2
Kundendienstschrift zum DKE 1938 ('Goebbels-Schnauze')
Ansicht des DKE 1938 ('Goebbels-Schnauze')- Oberseite (zur 
Kundendienstschrift) Ansicht des DKE 1938 ('Goebbels-Schnauze') - Unterseite (zur 
Kundendienstschrift) Anschlussschaltbild des DKE-Kopplers
KW-Vorsatzgerät zum DKE 1938 ('Goebbels-Schnauze')- 
Aussenseite KW-Vorsatzgerät zum DKE 1938 ('Goebbels-Schnauze') - 
Innenseite ... und das ist der Plattenspieler-Nachrüst - Anschluß 
für den DKE. 
Die rechte Scheibe wurde unter die VCL 11 geklemmt; an die andere Scheibe wurde der Plattenspieler angeschlossen. 
Lebensgefährlich! Falls man die Klemmerei überlebte, konnte man Musik aus dem aufwändigen 
DKE-Lautsprechersystem HiFi-mäßig geniessen.... HF-Vorstufe zum DKE 1938, mit der RV 12 P 2000. 
Dieses war ein Nachkriegs-Produkt, Hersteller Telefunken HF-Vorsatzgerät zum DKE 1938 der Fa. Telefunken, mit 
RV12P2000

Eine Seltenheit - der "WLSpkl" - Der Zweitlautsprecher zum DKE 38 :



Bedienungsanleitung zum Volksempfänger VE 301 - Aussenseite Bedienungsanleitung zum Volksempfänger VE 301 - Innenseite
Ansicht des Volksempfänger VE 301 Volksempfänger VE 301 B (Batterie), mit 
RE034, RE034, RES174d
Volksempfänger VE 301 B2 (Batterie), mit 
KC1, KC1, KL1
Der Verdrahtungsplan zum VE 301 B2:

Volksempfänger VE 301 G (Gleichstrom), mit
REN1821, RENS1823d
Der Verdrahtungsplan zum VE 301 G:

Volksempfänger VE 301 GW (Allstrom), mit
VC1, VL1, VY1
Der Verdrahtungsplan zum VE 301 GW:

Volksempfänger VE 301 GW (Allstrom), mit
VF7, VL1, VY1 KW-Vorsatzgerät zum Volksempfänger VE 301 KW-Vorsatzgerät zum Volksempfänger VE 301 KW-Vorsatzgerät zum Volksempfänger VE 301
Bedienungsanleitung zum Volksempfänger VE 301 Dyn - Aussenseite Bedienungsanleitung zum Volksempfänger VE 301 Dyn - Innenseite Volksempfänger VE 301 GW dyn (Allstrom, mit 
dynamischem Lautsprecher), mit VF7, VL1, VY1 Volksempfänger VE 301 W dyn (mit dynamischem 
Lautsprecher), mit AF7, RES164, RGN1064 Bedienungsanleitung zum Volksempfänger VE 301 n - Aussenseite Bedienungsanleitung zum Volksempfänger VE 301 n - Innenseite Volksempfänger VE 301 Wn, mit 
AF7, RES164, RGN354
Ein weiteres Schaltbild zum VE 301 WN, mit Spulenaufbau:


Volksempfänger VE 301 W,  mit 
REN 904, RES164, RGN354
Der Verdrahtungsplan zum VE 301 W:
Netztransformator- und Spulenanschlüsse des VE 301 W:


Werbeblatt zum Volksempfänger VE 301 - Aussenseite Werbeblatt zum Volksempfänger VE 301 - Innenseite Werbeblatt der Fa. Nora zum Volksempfänger VE 301
Kurzwellenvorsatzteil für den Volksempfänger 
VE 301 Dyn. Hersteller: Radio- und Elektro-Technische Werke Fiedler & Müller GmbH.
Das Bauteil wird an Stelle der AF 7 in die Fassung gesteckt und verdrahtet. Die AF 7 kommt in die Fassung des KW-Vorsatzgerätes. 
Ausschnitt an der Rückwand für Schalter und Antennenbuchsen erforderlich. Kurzwellen-Vorsatzgerät "KWV 104"für 
den VE 301 Dyn Kurzwellen-Vorsatzgerät "KWV 104"für 
den VE 301 Dyn Beilage zum Kurzwellen-Vorsatzgerät "KWV 
104"für den VE 301 Dyn - Aussenseite Kurzwellen-Vorsatzgerät "KWV 104"für 
den VE 301 Dyn - Innenseite Schaltung Kurzwellen-Vorsatzgerät "KWV 
104"für VE 301 Dyn, mit VF7

Ein Super-Vorsatzgerät der Fa. Körting:
Super-Vorsatzgerät der Fa. Körting für 
den VE 301 - Aussenseite

(Der an der Firmengeschichte Körtings interessierte Leser sollte sich diesen Link anschauen, er führt zu einem Beitrag von 'Arcolette' in meinem angeschlossenen Forum. Er beschreibt in sehr ausführlicher und eindrucksvoller Weise die Firmengeschichte von Körting (Dr. Dietz & Ritter), die erst sehr viel später, erst ab 1955, für Neckermann billige Massengeräte produzierten.

Super-Vorsatzgerät der Fa. Körting für 
den VE 301 - Innenseite
Super-Vorsatzgerät der Fa. Körting für 
den VE 301 - Ansichtsfoto, mit VE 301 Super-Vorsatzgerät der Fa. Körting für 
den VE 301 - Innenansicht (leider sehr schlechter Erhaltungszustand)
Schaltbild zum Super-Vorsatzgerät der 
Fa. Körting für den VE 301 Super-Vorsatz zum Volksempfänger VE 301 (Werbeblatt),
Hersteller Körting
Sperrkreis für den VE 301
Original-Verpackungskarton für den VE 301 Original-Verpackungskarton für den VE 301

Gemeinschafts-Empfänger "Empfänger EB" genannt 
"Berta", mit 4 x RV2P800
Frontansicht des Tornisterempfängers "Berta".
Der Empfangsbereich von 100 bis 6970 kHz ist in 8 Stufen umschaltbar. Zu Stromversorgung war ein 2-Volt-Bleiakku sowie eine 90-Volt-Anodenbatterie notwendig. Der Empfänger wurde erstmalig im September 1939 hergestellt.

Innenansicht des Empfängers:


Von meinem Freund Karl, absolut glücklicher Besitzer des Tornisterempfängers Eb, genannt "Berta", erhielt ich diese Fotos seines Gerätes.









Gemeinschafts-Empfänger "Kurmark-Empfänger", mit 
ACH1, AF3, ABC1, AZ1 Gemeinschafts-Empfänger "Verstärker zum 
Kurmark-Empfänger", mit AC2 (in Ausf. II = AF7), AC2, AD1, AZ1
Gemeinschafts-Empfänger "Mittelwellen-Empfänger c" 
(linke Hälfte des Schaltbildes), mit 4 x RV12P2000 Gemeinschafts-Empfänger "Mittelwellen-Empfänger c" 
(rechte Hälfte des Schaltbildes), mit 5 x RV12P2000

DKE-Freischwingerlautsprecher, Vorderansicht. Alte Ausführung 
mit Hufeisenmagnet. Hochohmiger (2000 Ohm) Lautsprecher, Chassis aus Presspappe hergestellt. Membran-Durchmesser 16 cm DKE-Freischwingerlautsprecher, Rückseitige Ansicht. DKE-Freischwingerlautsprecher, neuere Bauform mit verkleinertem Magnet  
(um wertvolles Metall einzusparen), Rückseitige Ansicht.
VE-Freischwingerlautsprecher, Vorderansicht. Hochohmiger (2000 Ohm) Lautsprecher, 
Membran-Durchmesser 22 cm. VE-Freischwingerlautsprecher, Rückseitige Ansicht.
Lautsprecherbox VL 34. Beeinhaltet VE-Freischwingerlautsprecher. 
Bakelit-Gehäuse.
Die Rundfunkempfänger, in der Zeit bis etwa 1933 gebaut, wurden meist ohne eingebautem Lautsprecher vertrieben. Ab 1932 
etwa wurden - wie auch im VE - die Rundfunkgeräte eingebautem Lautsprecher hergestellt. 1934 kam der Zusatzlautsprecher 
VL34 auf den Markt. (Der VL 34 war also nicht, wie man oft meint, für den VE gedacht.)
Im VL 34 wurde ein Freischwinger mit mehreren Anschlussmöglichkeiten verwendet, so daß Geräte mit End-Trioden 
(RE 134) als auch Geräte mit Endpentoden (RES 164) angeschlossen werden konnten. Lautsprecherbox VL 34 - Rückseite Lautsprecherbox VL 34 - Innenansicht In Krisenzeiten darf es auch ein bißchen weniger 
Sicherheit sein - oder sind die Vorschriften etwa nur Bürokratie ?


Die Firma EMUD hat den DKE 38 nach dem 2. WeltKrieg unter dem Namen EDLYbis 1953 mit der UCL81 gebaut, als Gleichrichter wahlweise UY2 oder Selengleichrichter. Die folgenden Fotos zeigen einen solchen DKE:







Auch das "Hoheitslogo", der Adler mit Hakenkreuz in seinen Klauen, wurde angepasst:



Einen dieser Selengleichrichter zeigt die folgenden Fotos, die mir von Hannes Gerber zugesandt wurden - nochmals Danke, Hannes:





Auf dem Selengleichrichter sitzt der Heizungs-Anpassungswiderstand:



Das letzte Bild zeigt den Sockel:



Auch in Ungarn wurden, mit meist von Philips hergestellten DKE-Chassis, der Kleinempfänger (hier als DKE bezeichnet) vertrieben, hier unter dem namen "Nep-Radio" bekannt; das heisst in Ungarn "Horthy-néprádió". (Horthy war damals der Reichsverweser (Verwalter) in Ungarn).
Es besaß, wie der DKE, in Bakelit Gehäuse. Dieses Radio ist heute sehr gefragt in Ungarn.






Das 'Horty néprádió' ist heute teuer, es kostet in Ungarn etwa 200 - 300 Euro.

Ebenfalls in Ungarn gab es das "Dorfradio", in Ungarisch = FALURÁDIÓ :


Es ist ein Batteriegerät, mit gleichem Chassis wie der DKE 38B.
Über den Knöpfe ist kein Nazi-Symbol, ansonsten kann es die Verwandtschaft zum DKE nicht verleugnen.
Es ist heute sehr gefragt in Ungarn, heutiger Preis ungefähr 100 Euro.



Häufige Fehler am Volksempfänger

Kein Empfang und Netzsummen nicht zu hören:
1. Gleichrichterröhre Elektrodenschluß, keine Emission oder Heizfaden unterbrochen. Am VE 301 GW führt auch eine Heizfadenunterbrechung jeder anderen Röhre zum völligen Versagen.
2. Lautsprecherröhre Elektrodenschluß, keine Emission oder Heizfadenunterbrechung. Am VE 301 G und GW kann auch die Audionröhre Heizfadenunterbrechung aufweisen.
3. Lautsprecherspule unterbrochen
4. Unterbrechung am Netztransformator (nur VE 301 W).
5. Teilkondensator von 4 Mikrofarad im Sammelkondensator Kurzschluß. Die Auswechslung des ganzen Sammelkondenstors kann durch den Einbau eines Zusatzkondensators umgangen werden.
6. Siebwiderstand 3000 Ohm unterbrochen; wenn verbrannt, ist zuvor der 4 Mikrofarad Kondensator im Sammelblock und die Endröhre auf Schluß zu prüfen (gilt nur für die beiden VE 301 W).
7. Widerstand 700 Ohm an der Anode der 354 unterbrochen.
8. Schleifer am Brummpotentiometer keine Kontaktabnahme.
9. Röhrensockel-Lötanschluß abgerissen.
Kein Empfang und Netzsummen vernehmbar:
10. Lautsprecherröhre Elektrodenschluß.
11. Audionröhre Elektrodenschluß, keine Emission oder Heizfaden defekt.
12. Widerstand zum Schirmgitter der Endröhre unterbrochen, wenn verbrannt, ist zuvor der 0,1 Mikrofarad Kondensator im Sammelblock und die Endröhre auf Schluß zu prüfen.
13. Anodenseite des NF-Transformators unterbrochen.
14. Antennenspule verbrannt oder unterbrochen.
15. Gitterkondensator am Audion Kurzschluß.

Schwacher Empfang:
1. Röhren haben nachgelassen.
2. Lautsprecheranker klemmt; Lautsprecherspule Windungsschluß.
3. NF-Transformator gitterseitig unterbrochen.
4. Antennenspule verbrannt.

Brummen besonders am VE 301 W:

Ohne Gleichrichterröhre:
1. Eisenkern des Netztransformators lose, Bleche schwingen mit.

Ohne Audionröhre:
2. Lautsprecherröhre Elektrodenschluß.
3. Brummpotentiometer unterbrochen oder ein Ende mit dem Schleifkontakt kurzgeschlossen.
4. Unterbrechung des Kondensators 4, 2, oder 0,1 Mikrofarad im Sammelblock. Am VE 301 W neu sind die Elektrolytkondensatoren 4 Mikrofarad und die beiden 0,1 Mikrofarad Teilkondensatoren des Dreifach-Wickelkondensators auf Unterbrechung zu untersuchen.
Brummt erst nach Einsetzen der Audionröhre:
5. Audionröhre Gitter- oder Kathode-Heizfaden kurzgeschlossen.
6. Spulenleitung an der Gitterspule unterbrochen (äußert sich meist durch helleren Brummton).

Brummen am VE 301 G und GW
1. Röhre Elektroden-Heizfadenschluß.
2. Netzdrossel kurzgeschlossen.
3. Unterbrechung am Sammelkondensator.
Siehe auch Verzerrungen!

Heulen:
Nur während des Anheizens:
1. Endröhre, besonders am VE 301 W heult bei unbelastetem Steuergitter.
In betriebsmäßigem Zustand mit sämtlichen Röhren:
2. Audionröhre mikrophonisch empfindlich.
3. Drehkondensator erschütterungsempfindlich.

Verzerrungen:
1. Endröhre verzerrt, beim VE 301 B ist die Wahl der richtigen Gitterspannung zu beachten.
2. NF-Transformator Sekundärwicklung unterbrochen.
3. Widerstand 2 Megohm vor dem NF-Transformator unterbrochen.
4. Kopplungskondensator im VE 301 W neu oder VE 301 B zwischen Gitter und Anode besitzt Feinschluß (Übergangswiderstand, daher positive Gittervorspannung).
5. Im VE 301 B 2: Sirutor keine Gleichrichterwirkung; Kopplungskondensator zwischen Anode KL 1 und Sirutor unterbrochen.

Klirren:
1. Meist Lautsprecherfehler.

Brodeln, Kratzgeräusche, aussetzender Empfang:
1. Wackelkontakte in den Röhren, besonders an den Kolbenanschlüssen der VC1, VL1 und AF7.
2. Unterbrechungen im NF-Transformator.
3. Widerstände, besonders der 3000 Ohm im VE 301 W, verbrennen langsam oder zeigen Unkonstanz.
4. Schlechte Lötstellen; unsichere Kontakte der Schalter.

Bedienungstechnische Mängel:
1. Rückkopplung arbeitet nicht: Litze am Rückkopplungskondensator abgerissen; Spulenanschluß unterbrochen.
2. Abstimmung verändert sich nicht: Antrieb aus der Skalenscheibe gesprungen; Rotorpaket des Drehkondensators auf der Achse nicht festgeschraubt; Stratoranschluß abgerissen.

Betriebliche Mängel:
Stromaufnahme zu hoch (Brandgeruch):
1. Gleichrichterröhre Schluß.
2. Wenn auch ohne Gleichrichterröhre: am oder im Netztransformator Schluß.
3. Wenn nur mit einwandfreier Gleichricherröhre: Kurzschluß im Sammelkondensator.

Sicherungen brennen ohne ersichtlichen Anlaß durch:
Zeitweise Kurzschluß im Sammelkondensator.

Literaturangabe: Rudolf Schadow, Systematische Fehlersuche an Rundfunkgeräten, 1938

Hinweise und nützliche Tips zum Restaurieren eines VE 301 findet man auf der Homepage von Walter Groer

Peter schrieb dieses Zitat (es stammt im Original, wie Peter schrieb, aus dem RM) :

Schonung und Ersatz der VY2 ; Netztteilfragen zum DKE38
Schonung der VY2
Die VY2 zählt heute zu den meist gesuchten Röhren. Da ihr Verschleiß wohl besonders hoch war, wurden schon frühzeitig die Reservebestände aufgebraucht.
Aus dieser Problematik heraus stellt sich die Forderung, die wenigen noch funktionsfähigen VY2 möglichst lange am Leben zu erhalten.
Ein wesentlicher Grund für den hohen Verschleiß der VY2 besteht darin, dass diese fast immer ohne Strombegrenzungswiderstand vor der Anode betrieben wurde, natürlich auch in ihrem häufigsten Anwendungsfall, im DKE.
Beim Aufheizvorgang einer Gleichrichterröhre wird zunächst nur ein Bruchteil der Kathodenoberfläche emissionsfähig. Da hierüber der hohe Ladestrom der Kondensatoren fließt, entsteht hier eine sehr hohe Stromdichte, was für die Kathode eine Art Folter darstellt und einen hohen Verschleiß verursacht.
Bei Wechselstromgeräten sorgt der Innenwiderstand des Netztransformators dafür, dass dieser Ladestrom auf ein erträgliches Maß begrenzt wird.
Anders ist die Situation bei trafolosen Allstromgeräten, wo die Gleichrichterröhre direkt von der Netzspannung gespeist wird. Den Innenwiderstand des Netzes kann man in Relation zur Röhre als 0 Ohm ansehen.
Daher ist es in diesem Fall üblich, vor die Anode einen Schutzwiderstand zu schalten, der einen übermäßig hohen Strom verhindert. Dessen Wert sollte in einer Proportionalität sowohl zur Kathodenoberfläche wie auch zur Größe des Ladekondensators stehen. Bei Röhren mir größerer Heizleistung und somit größerer Kathodenoberfläche wird dieser Widerstandswert relativ kleiner, je größer der Kondensator ist, wird dieser Widerstand relativ auch größer.
Bei einer Untersuchung der gängigsten Gleichrichterröhren wurde eine gewisse Willkür in der Wahl dieses Widerstandswertes bemerkt. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Werte für die CY1 ziemlich in der Mitte der Streuung dieser Werte liegt.
Die Heizleistung der CY1 beträgt 4 W, bis zu 32 µF- Kondensatoren beträgt der Schutzwiderstand 125 Ohm, bis 64 µF sind 175 Ohm erforderlich.
Dagegen fallen die für die VY2 gegebenen Werte völlig aus dem Rahmen. Die Heizleistung der VY2 beträgt nur 1,5 W, trotzdem werden bis 4 µF als Schutzwiderstand 0 Ohm und bis 32 µF lediglich 20 Ohm angegeben. Dies ist völlig unlogisch und nicht nachvollziehbar - die physikalischen Gesetze müssten doch proportional für alle Röhren gleich sein ?!?
Da die VY2 für Billiggeräte, besonders für den DKE entwickelt wurde, hatte man dabei versucht, möglichst an Bauteilen zu sparen und daher auf diesen Schutzwiderstand wohl verzichtet. Bei Versuchen wird die VY2 einige 100 Aufheizvorgänge überlebt haben und man wird deren beschleunigten Verschleiß in Kauf genommen haben.
Anders müssten heute Sammler denken, die an einer möglichst hohen Lebensdauer der so knappen VY2 interessiert sein sollten und daher dieser Röhre einen angemessenen Schutzwiderstand gönnen sollten.
Rechnet man den Wert der CY1 auf die Gegebenheiten der VY2 um, so ergibt sich ein Widerstandswert von ca. 333 Ohm, als Normwert gewählt also 330 Ohm.
Dabei sind diese 330 Ohm ein Mindestwert, noch mehr wäre besser. Dadurch wird zwar der Spannungsabfall größer, aber bei unserer heutigen höheren Netzspannung wären 390 oder 470 Ohm immer noch angemessen.
Hier muss wieder jeder für sich entscheiden, einen solchen 330...470 Ohm- (ca. 2W)- Widerstand einzubauen, womit das Gerät nicht mehr ganz original ist, dafür die VY2 aber länger lebt, oder aber die Originalität bevorzugen und den früheren Tod der VY2 hinzunehmen.
Durch das völlige Fehlen eines strombegrenzenden Widerstandes besteht für die VY2 eine weitere tödliche Gefahr, wenn der nachfolgende Elko C2 durchschlägt. Dann ist auch die 0,5 A - Netzsicherung viel zu stark und das dünne Metallbändchen, welches in der Röhre die Verbindung der Kathode zum Quetschfuß herstellt, schmilzt durch. Leider ist dieses für Reparaturen unzugänglich und die Röhre wird dadurch unbrauchbar, selbst wenn sie noch 100 % Emission hätte !
Um die Zerstörung der Röhre auf diese Art zu verhindern, sollte außer dem Einbau des 330 Ohm - Schutzwiderstandes auch die 0,5A - Netzsicherung stark reduziert werden. Da selbst bei kalten Heizfäden der Strom unter 100 mA bleibt, müssten 0,1 A mittelträg bis träg als Wert ausreichen.
- Hier ein Schaltbild, es wurde mir dankenswerterweise von Peter Schneider zur Verfügung gestellt wurde, welches die Änderungen im Schaltbild zeigen:




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