Radio-RIM - Bauanleitungen




Hier werden in unregelmäßigen Abständen Bau- und Bastelanleitungen der (leider nicht mehr existierenden) Firma Radio RIM vorgestellt werden. Ich hatte das große Glück, die von einem guten Freund gesammelten RIM-Jahresbücher leihweise zu bekommen damit ich mir die interessanten Seiten herauskopieren kann um sie hier auf meiner Homepage vorzustellen. Dieser Freund ist im Besitz der RIM-Jahrbücher seit 1937 - und ich habe mir eine große Menge Bauanleitungen herauskopiert.
Eine vielleicht interessante Zusatz-Info: Der Name RIM bedeutete, zumindest in den Anfangs- und Gründerjahren, "Radio Industrie München".



Ich werde die einzelnen Schaltungen und Anleitungen hier überwiegend kommentarlos und wertungsfrei vorstellen, d.h. die Texte, die zu lesen sind werden zum allergrößten Teil die Original-Texte von Radio RIM sein, sollte ich aber (was ab und zu evtll., meiner Meinung nach, erforderlich sein könnte) einen Kommentar dazuschreiben, so werde ich ihn entsprechend (rote Schriftfarbe) markieren.

Hinweis : Die hier abgebildeten Verstärkerschaltungen sind überwiegend Schaltungen aus den frühen Röhrentagen, meist jedoch aus den 50er bis in die 60er Jahre. Der zu diesem Zeitpunkt geprägte Begriff " Hi-Fi", nach DIN 45500, entspricht (nicht unbedingt...) unseren heutigen Hi-Fi-Erwartungen. Zur damaligen Zeit galt fast alles, was lärmte, mehr als 5 Watt Leistung abgab bei unter 1 % Klirrfaktor und einen Frequenzgang von 40 - 12500 Hz (+ / - 3 dB) vorwies, als "Hi - Fi". ;-)

Noch ein Tip, bevor es "losgeht" : RIM verwendete für seine Verstärker fast ausschließlich die "Engel" - Transformatoren. Wer meine Seiten aufmerksam gelesen, bzw. verfolgt hat, wird auch den Link auf die Fa. HSGM kennen - diese Firma vertreibt die Original-Engel-Transformatoren ..

Und wer das beste vom besten will, "State of the Art" - der gehe nach www.plitron.com - dort bekommt man Ringkern-Übertrager, das allerfeinste vom feinen, mit garantiertem Wahnsinns - Frequenzbereich.

Und wer sich seine Trafos lieber selbst wickeln will - auf der Seite Transformatoren und Drosseln - Selbstgewickelt findet man alles was man dazu wissen sollte ..

Doch bevor es jetzt mit den RIM-Schaltungen losgeht, eine Bitte an die RIM-Fans :
Radio RIM hatte für seine Baugruppen, seine Schaltungen, auch Baumappen herausgebracht. - Ich kann jedoch leider nur die Schaltungen, die in den Jahrbüchern veröffentlicht wurden, hier widergeben, weil ich nicht im Besitz der erheblich aussagekräftigeren weil verständlicheren Baumappen bin.
Ich bitte all' diejenigen, die im Besitz von RIM-Baumappen jeglicher Art sind (ausschließlich Röhrenschaltungen), mir diese leihweise zuzusenden, damit ich sie abscannen kann um sie hier allen vorstellen zu können - oder mir Kopien anzufertigen um sie mir dann zuzusenden.
Es wäre eine feine, liebenswerte Geste desjenigen und ich bin, wie sonst auch immer, gerne bereit den Namen desjenigen hier zu benennen (sofern er nichts dagegen einzuwenden hat).


* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein echter "Leckerbissen" für alle HiFi-Freaks wird der nachfolgend beschriebene RIM-Verstärker Maestro 1000 sein. Er ist ein Stereo-Vollverstärker mit allem, aber auch wirklich allem, was einen guten Verstärker ausmacht. Die Endröhrenbestückung ist je 2 x ELL 80 pro Kanal.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
Einen reinen Baustein zeigt die Seite mit dem Klangregelbaustein KR-100. Mit jeweils einer ECC 808 pro Kanal bietet er eine aktive Klangregelung, ideal um den Endverstärker aufzurüsten.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Diese Schaltung stammt aus dem RIM-Jahrbuch 1958; es ist ein noch einfacherer 3-Watt-Verstärker mit der EL 84, er wurde Konzertmeister benannt. - Trotzdem : ein Verstärker, ideal für den Anfänger, weil einfach und problemlos aufzubauen. Mit diesem hat man recht schnell ein tolles Erfolgserlebnis.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Die nun folgende RIM-Schaltung basiert auf den Verstärker Musikus-M, den ich hier anfangs schon vorstellte - bis auf einen kleinen, aber feinen Unterschied : Es ist ein Stereo-Verstärker; der RIM - Stereomaster mit 2 x 3 Watt Musikleistung. Auch diese Schaltung stammt aus dem 1961'er Jahrbuch.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Die folgende RIM-Schaltung bietet bereits erheblich höhere Lautstärken - es ist der RIM - Tonmeister 1 von 1961, der, aufgrund der einstellbaren negativen Gittervorspannung, bis zu 20 Watt leistet. Allerdings ist dieser Tonmeister 1 "nur" eine reine Endstufe - die nächste hier vorgestellte Schaltung, der Tonmeister 2, wird Vorstufe, Klangregelung und mehrere Eingänge aufweisen.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

- und hier nun, wie versprochen, der Tonmeister 2, die Vollverstärker-Version des Tonmeister 1.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Bevor ich mit den EL 84-Verstärkern weitermache - als nächster EL 84-Verstärker soll ein Gegentakt-Stereoverstärker hier vorgestellt werden (der 40 Watt Stereo-Imperator) - will ich hier nun endlich den Wunsch eines mir lieben Freundes - Hallo, Frank ! - nachkommen und zuerst einen "Oldie" - Verstärker vorstellen. Es ist der Mischpultverstärker 53 von RIM, mit 2 x EL 12-Spezial im Gegentakt.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Als nächstes, wie angekündigt, der Stereoverstärker RIM - Imperator mit einer Leistung von 40 Watt (2 x 20), mit 4 x EL 84 in Ultralinearer Gegentakt-Endstufe.
Ein Verstärker allerhöchster Klangqualität !

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Nach diesem "dicken" Stereoverstärker hoher Leistung noch einmal ein kleinerer Stereo-Verstärker, mit je einer EL 84 pro Kanal. Es ist der 9-Watt-Stereoverstärker ST 2 aus dem Jahre 1961.
Wer aber nun meint, dieser lohne sich nicht zum Nachbauen, der irrt gewaltig ! Mit relativ geringem Arbeits- und finanziellem Aufwand ist dieser Verstärker ein lohnenswertes Gerät, dessen Leistung sich sicherlich nicht in einer normalen Mietswohnung "ausfahren" läßt, mit Rücksicht auf die Nachbarn.
- Ein Wort noch zum Gehäuse, speziell dieses, aber prinzipiell aller RIM-Baugruppen und -Geräte: sie spiegeln den Stil und den Geschmack der damaligen Zeit wider, wichtiger ist jedoch die Schaltung die hier vorgestellt wird, nicht das Gehäuse - hier sollte jeder nach seinem Geschmack vorgehen.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Auch der folgende Kleinverstärker - der RIM - Konzertmeister von 1953 mit der EL 41 als Endstufenrohr, er bringt "nur" 2 Watt, sollte nicht verachtet werden..

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Wie angekündigt stelle ich hier eine andersartige (nicht abartige) Schaltung von RIM vor, es ist ein Vibrator.
Und wer nun an einen Dildo denkt, der irrt gewaltig. - Dieser RIM-Vibrator ist ein effekterzeugendes Gerät.
Nun, man könnte jetzt sagen ein Dildo wäre doch auch ein Effekterzeuger - aber da meine Homepage eine ist die sich mit Röhren :-) befasst und nicht mit "schlüpfrigen" Produkten, kann sich ein jeder leicht ausdenken - es hat mit Musik, mit Tonerzeugung, zu tun.
Also, bevor ich mich hier noch mehr "verzettel", noch weiteres schreibe was den einen oder anderen zum Grinsen bringt - sage ich einfach nur : Schaut's Euch doch einfach an, dann wißt Ihr was ich meinte...

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Die nächste Verstärkerschaltung die ich hier vorstellen will, stammt ebenfalls aus dem RIM-Jahrbuch von 1961 - es ist der Gigant - S. Mit der EL 34 in Gegentakt-Schaltung leistet er beachtliche 40 Watt.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Die nächste RIM-Bauanleitung, die ich hier vorstelle ist ein Universal - Netzgerät aus dem Jahre 1961.
Mit Röhren aufgebaut, bietet es eine einstellbare Niedervoltspannung für die Röhrenheizung, weiterhin bietet es eine einstellbare negative Spannung (für die Gittervorspannung) von 0 Volt bis 50 Volt an, sowie eine feste Spannung von 100 Volt, zuguterletzt dann eine einstellbare Anodenspannung von 125 bis 350 Volt. Ein wahres Universal-Netzteil !

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Im Jahr 1957 brachte RIM einen Baustein-Verstärker heraus mit den Namen Dirigent. Dieser brachte, mit der EL 84 in Gegentakt-Schaltung, pro Kanal 10 Watt "auf die Beine".

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Als nächste Schaltung stelle ich wieder ein Effektgerät vor, mit der man herrliche "Spielereien" machen kann. Es ist der Rimechon, ein Echo- und Hallgerät. Es arbeitet mit drei Tonköpfen und einem "endlosen" Tonband - also die klassische Methode.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Die nächste Schaltung ist ein Röhrenvoltmeter, eine Schaltung aus dem RIM-Jahrbuch von 1961. - Ein unverzichtbares Werkzeug, gerade für den Radiobastler !

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Nun folgen einige Empfängerschaltung, anfangen will ich mit dem wohl einfachsten und "primitivsten" aller Empfangsschaltungen, dem Detektor.
RIM stellte die hier vorgestellte Schaltung 1961 - in der Hoch-Zeit der Röhren ! - in seinem 61'er Jahrbuch vor, und sogar heute noch hat der Detektor immmer noch nichts von seiner Faszination verloren. Mit ihm erlernt man am ehesten das Grundlagenwissen, er fasziniert immer wieder, wenn - ganz ohne irgendeine Spannungsquelle - aus dem Kopfhörer Musik ertönt. Abends und in der Nacht, sehr Trennscharf, sind sehr oft sogar mehrere Sender hörbar.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Die nächste RIM-Radioschaltung ist der Pfiffikus. Er ist ein batteriebetriebener Mittelwellenempfänger mit einem ganz besonderen Flair. - Später bezeichnete man einen solchen Empfänger als "Kofferradio".

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Die nächste Schaltung ist wieder ein Einkreisempfänger, diesmal aus dem Jahr 1957. Er werkelt mit einer ECL 82.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Auch die folgende Bauanleitung ist ein Einkreisempfänger, der RIM - Einkreisempfänger von 1955. Dieser jedoch werkelt mit zwei Militär-Röhren RV 12 P 2000.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Einen hab' ich noch, einen noch : einen Einkreiser von 1939, der "RlM - Allwellen-Kraftdreier für alle Stromarten". Wahlweise als Allstrom- oder Wechselstromgerät wird er hier mit gleich zwei Schaltplänen, die zum Nachbauen regelrecht verlocken, vorgestellt. - Unbedingt ansehen, Prädikat : Besonders Wertvoll.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Von dem Freund, der mir seine RIM-Jahrbücher auslieh und mir somit die Erstellung dieser RIM-Seite erst ermöglichte erhielt ich leihweise die komplette Baumappe des RIM - "Taschenzwerg". Ich habe sie möglichst "Naturgetreu", also nahe dem Orginal, belassen. Um nun die Zeichnungen überhaubt noch lesbar halten zu können durfte ich sie nicht zu stark komprimieren - entschuldigt also die langen Ladezeiten der Original-Seiten, die ich hierbei vorstellen möchte.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Als Abwechslung zu den Einkreisempfängern stelle ich nun den RIM - Batterie-Dreiröhren-Zweikreisempfänger von 1937 vor. Mit Luftspulen aufgebaut dürfte es für den etwas fortgeschritteneren Bastler kein Problem sein, ihn nachzubauen.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Die folgende Schaltung ist wieder ein Einkreiser, ein Mittelwellenempfänger - es ist der RIM - Praktikus von 1960. Er ist mit der EF 94 sowie der EL 95 bestückt, daher sehr Leistungsstark im Empfang und in der Lautstärke !

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Und weiter geht's mit den Einkreis-Empfängern, diesesmal ist es der RIM - Pilot, aus dem Jahr 1961. Er ist mit den Röhren EBF 89 und ECL 82 bestückt.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Schon 1936 kam RIM mit einem damals erstaunlich guten Einkreiser, dem RIM Exel 2, vorgestellt im damaligen Jahrbuch, heraus.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

MIt Freude "entdeckte" ich noch weitere RIM-Verstärkerschaltungen, die ich hier auch umgehend vorstellen möchte.
RIM stellte im Jahrbuch von 1961 den nachfolgenden Universal-Mischverstärker vor, ein mit vier Röhren recht beachtliches Gerät.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Unter dem Namen Kleinmischpultverstärker brachte RIM in seinem Jahrbuch von 1961 einen Verstärker mit der EL 84 heraus, komplett mit zwei Eingängen und Klangregelung. Eine nicht uninteressante Schaltung. - Vom Design sollte man sich allerdings nicht abschrecken lassen ..

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Auch die nachfolgende RIM-Schaltung wird wieder ein Verstärker sein, es ist diesesmal ein Gitarrenverstärker aus dem Jahr 1961. Als Endstufe dient auch hier die altbewährte EL 84.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

RIM stellte mit dem Selbstbau-Mischpultverstärker Regiemaster einen qualitativ hochwertigen Verstärker, mit 2 x EL 84 in Ultralininear-Schaltung und einer EM 84 als Aussteuerungsanzeige vor. Meine Meinung : Es lohnt sich, ihn nachzubauen.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein weiterer Gegentaktverstärker mit 2 x EL 84 ist der RIM Solist aus dem 1961er-Jahrbuch.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Von so manchem Besucher wurde ich schon nach Schaltbildern eines so richtig "dicken" Verstärkers gefragt, eines Röhrenverstärkers mit einer Leistung reichlich jenseits der 100 - Watt - "Schallmauer".
Von einem Freund (Hallo, Uwe - nochmals : Herzlichen Dank !!) erhielt ich vor kurzem die Baumappe des RIM Herkules 150 TR, ein Großleistungsmischverstärkers mit 120 / 180 Watt Leistung aus dem Jahre 1978.
Die Vorstufen und die Klangregelung - (leider..) schon in Transistortechnik - aber ich stellte schon genügend Verstärkerschaltungen hier vor, so daß es keinem Probleme bereiten sollte, die Treiber- und Klangregelungsstufen auszutauschen gegen gute, solide Röhrentechnik.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Für die Radiobastler habe ich nun einen kleinen "Leckerbissen", es ist der RIM - Aladin aus dem Jahre 1951; es ist ein Batterieröhren-Empfänger für den Mittelwellenbereich. Zusätzlich wird ein universell einsetzbares Netzgerät für den Aladin vorgestellt sowie ein HF-Verstärker, damit auch in einer Gegend, die nur wenig Empfangsmöglichkeit bietet, der Aladin hervorragenden Empfang gewährleistet.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
Leider erhalte ich nur sehr wenig "Echo" von meinen Homepagebesuchern in Hinsicht auf weitere RIM-Schaltungen. Ich habe leider keine Verstärker, Radios etc. mehr "im Vorrat", ich habe in dieser Richtung alles, was ich besaß mittlerweile hier vorgestellt.
Ich bitte dringend diejenigen, die RIM-Jahrbücher besitzen oder Heinz Richter-Bücher, in denen RIM-Schaltungen vorgestellt wurden, mir diese doch entweder leihweise zuzusenden oder Kopien davon anzufertigen und mir diese dann zuzusenden, um auch andere Bastelinteressierte daran teilhaben zu lassen.
Ich kann hier jetzt "nur noch" eine Schaltung eines Signalverfolgers vorstellen, die nächste und auch letzte mir zur Verfügung stehende Schaltung ist dann eine Wechselsprechanlage - natürlich auch mit Röhren.
Doch jetzt erst einmal zum Signalverfolger aus dem Jahrbuch von 1961, ein wichtiges Hilfsmittel zur Fehlersuche.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Tja, wie schon gesagt, nun kommt die vorerst letzte RIM-Schaltung, die mir zur Verfügung stand. Mittlerweile hatte ich aber Kontakt mit einem meiner Homepage-Besucher, der auch noch einige RIM-Schaltungen besitzt - aus den RIM-Jahrbüchern selbst und auch aus den Heinz-Richter-Büchern wird er sie mir demnächst zur Verfügung stellen. Heinz Richter stellte in sehr vielen seiner Bücher RIM-Schaltungen vor, offensichtlich war auch er ein RIM-Fan..
Nun aber zur Schaltung - es ist die schon angekündigte Wechselsprechanlage aus dem 1961er-Jahrbuch, mit einer ECC 83 und einer EL 95.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Besucher meiner Seiten (Hallo, Klaus - Danke !) erhielt ich eine komplette Kopie der RIM-Baumappe zum 35-Watt-Mischpultverstärker Organist. Mit 4 x EL 84 (für einen Kanal !) ausgestattet bietet er höchste Klangqualtität. - Schaut's Euch an !

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Vom Georg Zimmermann aus der Schweiz erhielt ich die Baumappe des 45/50 W Ultralinear-Mischpultverstärker Musikant, mit 2 x EL 34, 1 x ECC 81 und 6 x ECC 808. - Ein traumhafter Verstärker !!
P.S.: Ebenfalls vom Georg erhielt ich die Baumappe zum RIM-Transistortester TT 101. Leider zum Nachbau ungeeignet, da mit Platine und ICs ausgestattet. - Wer trotzdem Interesse daran hat, dem kann ich gerne Kopien anfertigen.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Endlich ferig ! Nach langer Wartezeit erhielt ich das Gehäuse für meinen RIM-Piccolo 49 vom Lackieren zurück, sofort konnte ich dann, nach langer "Durststrecke", den Zusammenbau beginnen. Fazit: Ich bin absolut begeistert von diesem kleinen Batterie-Empfänger, bin ein echter Fan dieses Gerätes geworden.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Für Leute mit schlechter Empfangslage ist diese RIM - Super-Rahmenantenne, aus dem RIM-Jahrbuch 1952, gedacht.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

"Magazin-Engel" nannte RIM seinen "Miniatur-Einkreiser in Postkartengröße". Im 1952'er - Handbuch veröffentlicht bietet er durchwegs hervorragende Empfangsleistung, was er nicht zuletzt seiner HF-Vorstufe verdankt. - Ein lohnenswertes Nachbau-Objekt !

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Auch aus dem 1952-RIM-Jahrbuch stammt die Schaltung des Vorsatz - Audion. Mit einer schnell und einfach aufgebauten Schaltung kann dieser "Tuner" an einem vorhandenen Röhrenverstärker angeschlossen werden.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Schon vor einiger Zeit hatte ich ihn hier vorgestellt, den Kraft-Verstärker mit der EL 34 im Gegentakt, den 45-Watt-Verstärker RIM Titan.
Der damals vorgestellte war allerdings nur aus dem RIM-Jahrbiuch entnommen, nun bekam ich vom Michael Thomas, einem Besucher meiner Seiten, die Baumappe des Titan zugesandt, zusammen mit noch einigen weiteren Baumappen die noch folgen.. - deshalb hier nun diese "Neu-Auflage". Lasst Euch aber nicht von seinem Aussehen, seinem Gehäuse, abschrecken - wichtig (und interessant !) - ist die Schaltung ..

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
RIM brachte 1969 ein verbessertes stabilisiertes Netzgerät heraus, das Stabilisierte und regelbare Anodenspannungs-Labornetzgerät NE 400, mit 3 x EL 34. Ein äußerst vielseitig verwendbares elektronisch stabilisiertes Netzgerät für den Praktiker und zur Stromversorgung von Versuchsschaltungen.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Bereits vor einiger Zeit stellte ich hier den RIM-Konzertmeister 53 vor, aufgebaut mit Rimlock-Röhren. Nun bin ich durch einen Besucher meiner Seiten (Danke, Michael !) an die Baumappe des RIM-Konzertmeister 58 gekommen. Dieser ist mit einer ECC 83 sowie einer EL 84 aufgebaut und er ist wie kaum ein anderer - schon aufgrund der wirklich mehr als tollen, ausführlichen Baubeschreibung, geeignet ihn als den idealen "Anfänger-Verstärker" zu sehen, mit dem man seine ersten (erfolgreichen) Schritte machen kann.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

In den diversen RIM-Bausätzen wurden immer wieder - den Anspüchen entsprechende - Netztrafos verwendet. Ich biete hier nun eine Übersicht der RIM-Netztrafos an, um die Identifizierung einfacher zu machen. (Die darin angegebenen Preise erübrigen sich jeglicher Nachfrage ..)

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Zu Beginn dieser Seite hatte ich ihn bereits schon einmal vorgestellt, den RIM - Musikus-M, ein toller kleiner 3-Watt-Verstärker mit der EL 84. Damals nur mit einer sehr dürftigen Beschreibung, kann ich ihn nun, Dank Michael Thomas' Baumappe, komplett überarbeitet hier neu vorstellen. Für den Einsteiger oder für den dem ein Verstärker kleiner Leistung ausreicht sehr empfehlenswert !

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
In einem alten Schaltungsbuch fand ich, offensichtlich als Lesezeichen verwendet, diese alte Original-Rechnung von Rim. - Leider ist das Datum im Stempel nicht zu entziffern.



Von meinem Freund Siegfried bekam ich das Foto einer EL86F. Von Radio-Rim...


Auch vom Siegfried bekam ich nun diese alte Rechnung über ein Funkschau-Heft, zu diesem Zeitpunkt hatte es noch 10 Pfennig gekostet.
Was diese Quittung aber so interessant macht - schaut Euch mal Namen und Adresse des Geschäfts an, welches diese Quittung am 2. Juni 1938 ausstellte - Radio-Industrie. Hieraus enstand Radio RIM ... !







* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *


Herr Dr. Sieghart Brodka sandte mir diesen Leserbrief zu:

Lieber Jogi,
da ich als nun 60jähriger Wahl-Münchner den Radio-RIM einst über viele Jahre gern besuchte und kannte, sende ich hier für immer mal RIM-Interessierte einige Hinweise zu den Bausatz-Geräten, zu deren Bau- und Schaltungsunterlagen der Jahre 1950-1985 :
Nach Umzug von Radio-RIM etwa ab Mitte der 80er in ein anderes Gebäude (nahe der alten Münchner Hauptbahnhof-Lage) beendete man gegen 1990 das gesamte Verkaufs- und Geräteentwicklungen-Geschäft. Es übernahm 1991 Conrad-Elektronik, Hirschau/Oberpfalz die letzten RIM-Terrains mit dem typischen Großangebot quer durch die Elektronik, das Unternehmen kaufte auch die verbliebenen RIM-Waren-, Bausatz- und Baumappen-Bestände. Davon ist nach letzter Anfrage bei Conrad/ Hirschau-Opf. (Jan.2007) definitiv "nichts mehr erhalten". Man muss zu den alten RIM-Geräten diverse Webseiten aufsuchen, oder Online-Foren. Unter Google ist einiges an Radio-RIM-Zitaten zu finden. Mit der Zeit kommt man doch darauf, was man an den einst wertvollen Entwicklungen hatte, teilweise jetzt noch hat, zumal das meiste in Röhrentechnik aufgebaut war. ---

Ich selbst habe für einen Freund den RIM-UKW-Empfänger "Pilot UKW II" ca. 1960-63 gebaut, besitze die Jahrbücher 1969/ 74/ 83, aber keine Baumappen.
Hauptgeschäftsführer von RIM war Herr Siegfried Wirsum ppa. bis zur Firmenauflösung, mir durch einige Fachpresse-/RIM-Geräteberichte in ELO-Magazin/ Franzis-Verlag, München der 70-80er Jahre bekannt. Er verfasste in der dort herausgegebenen Radio-Praktiker-Kleinbuchserie-RPB einige fundierte Werke. Bei RIM gab es neben den Bausätzen/ Bauanleitungen zu AM-/ FM-Empfängern, NF-Verstärkern, Netz-, Mess- und Steuergeräten auch das Selbstbau-Tonbandgerät "Rimavox". Ab ca. 1965 war vieles verschwunden bzw. wurden neue Schwerpunkte festgelegt, da Grundig, Telefunken, Normende, Philips und andere deutsche Radio- und Ela-Industrie in der Ela- und Messtechnik große Programme anboten.
Durch die fortlaufende Integration (bis zum IC-Chip, jetzt weiterentwickelt bis zu vielschichtigen, embedded-konstruierten Mikrobauteile-Platinen !), die rasch zunehmenden PC-Anwendungen, die Überhandnahme der Ostasienimporte, letztlich das Ex-Hopp-Prinzip zu niedrigsten Preisen geriet die ganze individuelle, dh. nach Bauplänen betriebene "Elektronik-Erstellung" ins Hintertreffen. Auch das umfangreiche monatliche ELO-Magazin mit regelmäßigen Eigenbau-Anleitungen wurde eingestellt, der Franzis-Verlag in die Weka-Gruppe eingebracht ( www.wekanet.de). Nur die Zeitschrift "Elektor" beschreibt heute noch, wenn auch sehr avancierte Bauanleitungen (www.elektor.de). - Die nostalgische und auch moderne (HIFI)-Röhrenszene hat sich inzwischen wieder sehr belebt, es haben sich eigene Radio-/Elektronik-Treffs und –Börsen BRD-weit etabliert. Dass Röhren-Empfang und -Verstärkung reiner klingt, wurde inzwischen auch in Fachzeitschriften hinterfragt und in vielen Hörurteilen bestätigt. Letztlich ist das menschliche Ohr- und Hörvermögen ist sehr individuell, man kann es nur bedingt mit Messungen erklären, vieles ist hier "relativ".
Freundliche Grüße,
Dr. Sieghart Brodka, Freier Journalist, München, T/ F 089 687711


Home